Die Positionen im Schafkopf

Saturday, November 27, 2010

Die Position spielt beim Schafkopf eine sehr wichtige Rolle und wird von den meisten Spielern total vernachlässigt und teilweise sogar ignoriert. Die meisten schauen nur auf die Karten und entscheiden ob sie spielen oder spritzen. Das ist allerdings nicht ausreichend und gerade bei Wenz oder Geier ist die Position oft fundamental. Doch auch beim Solo oder Farbwenz ist die Position wichtig.

Grundsätzlich fängt man natürlich immer beim Spieler an, der heraus kommt. Das ist der Ausspieler. Dann geht man im Uhrzeigersinn weiter. Der Spieler links vom Ausspieler ist der Spieler in 1. Position, der nächste der Spieler in 2. Position und der nächste der Spieler in letzter Position. Dieser kommt hinten drauf wie man so schön sagt.

Im Allgemeinen ist es am Güngigsten der Ausspieler zu sein. Zumindest wenn man selbst spielt, kann man direkt Trumpf anspielen und das Spiel dominieren. Die zweitbeste Position ist die letzte Position. Wenn man hinten drauf kommt, hat man viele Vorteile, egal ob man Spieler ist oder nicht.

Die beiden anderen Positionen sind ziemlich gleichwertig wobei die 1. Position wohl am schwierigsten zu bespielen ist. Man kann nur reagieren und hat noch zwei Spieler hinter sich, so dass man oft nicht weiß was los ist. Angenommen man spielt ein Solo und ist in 1. Position. Der Ausspieler spielt eine Sau aus, man selbst ist frei. In zweiter Position muss man dann schon einen guten Trumpf spielen um sicher zu sein den Stich zu machen und falls nicht: sehr teuer zu machen. Kommt man hingegen hinten drauf, kann man die Sau vielleicht sogar mit dem Trumpf Zehner stechen und meist schon über 30 Punkte einstecken – das ist in zweiter oder dritter Position nicht unbedingt möglich, zumindest sehr riskant wenn man es tut!

Du musst die Position beim Schafkopfen ständig im Kopf behalten. Du darfst nicht in allen Positionen gleich spielen. Es gibt Spiele, die sind eine absolute Oma wenn man raus kommt, aber nicht gewinnbar wenn man nicht rauskommt!

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